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food haul #007 – Travel Report Amberly

31 Mrz

A lot of people in Germany start their day with a BRÖTCHEN for breakfast. In some parts oft the country round shaped rolls are called KAISERBRÖTCHEN. KAISER is the German word for „emperor“. The last German emperor was dethroned almost 100 years ago. A BRÖTCHEN is best when it’s crisp on the outside and light and fluffy inside.

Some Germans also like very dark bread as well. It’s called SCHWARZBROT, which means „black bread“. The darkest kind is PUMPERNICKEL from the region of Westphalia.

Traditionally German breakfast is eaten from a wooden board, a so called FRÜHSTÜCKSBRETTCHEN. This design here reminds me of my grandmother.

Nowadays most Germans eat a warm dinner in the evening. For lunch they will probably eat a sandwich or some fries. Here we call our fries FRITTEN and we eat them with a lot of mayonnaise. On the street they are served on little white paper trays with a small fork from plastic.

Germans are very fond of soup. They usually season it with a little bit of MAGGI, which is a salty dark liquid.

Like everywhere in the world German children love candy. Gummy bears are very popular. They are called GUMMIBÄRCHEN. Here in the west carnival is a very important holiday where people dress up in funny costumes. The people in the carnival-parades throw candy – sometimes in little bags like these.

Since a lot of Turkish people are living in Germany LOKUM is a popular sweet as well.

The most popular drink among adults is beer. The local beer in Cologne is called KÖLSCH. It is served with a beer coaster from paper. The waiter uses a pencil to write down the number of glasses you had. He will bring more beer until you tell him to stop. You do this by putting the beer coaster on top of your glass.

 

miniportion 061: maggiwürze

23 Mrz
Maggiflasche auf Bürgersteig, Aachen 2013

Maggiflasche auf Bürgersteig, Aachen 2013

Beim Umzug der Großmutter meines Mannes ins Altenheim bekam ich vor einigen Jahren neben einem etwas verbeulten Butterbrotpapierspender von Melitta und einem Dosenmilchöffner der Marke Libby’s auch einen Maggiflaschenhalter von WMF vermacht. Der besteht aus einem Unterteil aus weinrotem Plastik und einem Oberteil aus Cromargan und hört auf den hübschen Namen „Tischfein“. In gewissen Kreisen war der Verzehr von Würzmitteln offensichtlich mit einer leichten Scham behaftet, die sich aber durch ein formschönes Accessoire der Württembergischen Metallwarenfabrik problemlos neutralisieren ließ.

Dieser Umweg wurde bei uns zuhause nicht genommen, was an der saarländischen Herkunft meiner Mutter gelegen haben mag. Maggibrot, also Brot mit Maggi, gilt dort beispielsweise eine durchaus annehmbare Alternative zu Aufschnitt und Käse. Wenn’s mal schnell gehen muss! Als Kinder aßen wir gerne Knäckebrot mit Teewurst, Maggispritzern und Knoblauchgranulat, Letztere Zutat führte bei meiner Schwester allerdings zu einigen Mobbing-Vorfällen im Kindergarten und die Verwendung wurde daraufhin eingestellt. Maggi stand in der Vorratskammer (Vorratsflasche mit 1.000 g Inhalt und einem interessanten Nachfüllplastikaufsatz mit zwei Öffnungen) und im Küchenschrank (Tischflasche, 125 g Inhalt), sehr oft aber auch auf dem Tisch. Meistens samstags, wenn es Eintöpfe und Suppen gab.

Laut Angaben des Herstellers handelt es sich bei dem 1886 auf den Markt gebrachten Produkt um ein vielseitig verwendbares, flüssiges Würzmittel, dass den Eigengeschmack der Speisen verstärkt und sowohl bei der Zubereitung als auch zum Abschmecken und Nachwürzen verwendet werden kann. Enthalten sind biologisch aufgeschlossenes pflanzliches Eiweiß, Wasser, Aroma, Salz, Zucker und natürlich Geschmacksverstärker. Die befanden sich in Pulverform auch im Gewürzregal, in einer gelben Dose der Konkurrenzfirma Knorr mit der Aufschrift „Aromat macht das Essen delikat“. Abwechslung muss sein.