ethnografische notizen 280: köln in zeiten von corona

In insgesamt 22 Interviews haben Gastronom*innen, Köch*innen, ein Konditor, ein Bartender, ein Kochschulinhaber, eine Hoteldirektorin und ein Gastrojournalist erzählt, wie es ihnen während der Schließungen ging. In Phase 2 stelle ich wiederum drei Fragen zur aktuellen Lage.

Interview mit Johannes Langenstück und Felix Schmid, La Fonda

Felix Schmid und Johannes Langenstück, La Fonda (Foto: privat)

Im März haben die beiden jungen Köche die Küchenleitung des Restaurants La Fonda von Daniel Reinhardt (Küchendirektor seit der Eröffnung 2018) übernommen. Im gemeinsamen Interview erklären sie, wie die Pandemie auch nach Wiedereröffnung den gastronomischen Alltag bestimmt.

Wie war die Wiedereröffnung?

Johannes Langenstück: Spannend, weil wir uns in einer Situation befinden, die noch keiner von uns jemals mitgemacht hat. Weiterlesen

ethnografische notizen 278: köln in zeiten von corona

An dieser Stelle erzählen Kölner Gastronom*innen wie es ihnen gerade geht. Heute eine Stimme aus dem Event-Catering.

Interview mit Sebastian Zimmermann, DEINspeisesalon

Sebastian Zimmermann, DEINspeisesalon, Köln (Foto: DEINspeisesalon)

Der Koch ist gemeinsam mit Jutta Landkotsch Geschäftsführer des Cateringunternehmens mit Sitz in Ehrenfeld. Im Zuge der Krise haben beide eine gemeinnützige UG gegründet, um die neuen karitativen Projekte zu professionalisieren.

1. Wie war das, den Laden zuzumachen?

Wir sind da als Event-Caterer ziemlich früh reingerutscht. Weil wir ja eng mit dem Musikbusiness vernetzt sind, waren wir eigentlich schon in der ersten Märzwoche betroffen. Weiterlesen

ethnografische notizen 277: köln in zeiten von corona

An dieser Stelle erzählen Kölner Gastronom*innen wie es ihnen gerade geht. Heute eine Stimme aus der Hotellerie.

Interview mit Grit Pauling, 25hours The Circle

Grit Pauling, 25hours The Circle, Köln (Foto: 25hours)

Die Hotelfachfrau übernahm im Frühjahr 2019 als General Manager die Führung des 25hours mit dem Restaurant Neni und der Monkey Bar im ehemaligen Gerling-Gebäude.

1. Wie war das, den Laden zuzumachen?

Das kam für uns Schritt für Schritt, zunächst durften wir ja noch die Hotelgäste bewirten. Weiterlesen

ethnografische notizen 276: köln in zeiten von corona

An dieser Stelle erzählen normalerweise Kölner Gastronom*innen wie es ihnen gerade geht. Die gleichen drei Fragen habe ich diesmal einem Kollegen gestellt.

Interview mit Carsten Henn, Journalist und Autor

Carsten Henn, Journalist & Autor, Köln (Foto: Mirko Polo)

Der Chefredakteur der deutschen VINUM-Ausgabe und Gastrokritiker des Kölner Stadtanzeigers ist kein Gastronom, die Schließung der Restaurants betrifft ihn aber sowohl beruflich als auch privat.

1. Wie war das, als die Läden zugemacht haben?

Es war, wie die Kanzlerin sagen würde, alternativlos, meine Restaurant-Kolumne im Kölner Stadt-Anzeiger auszusetzen, solange niemand in Restaurants essen gehen kann. Weiterlesen

ethnografische notizen 275: köln in zeiten von corona

An dieser Stelle erzählen Kölner Gastronom*innen wie es ihnen gerade geht. Drei einfache Fragen und überraschend offene Antworten.

Interview mit Julia Komp, Lindgens Lokschuppen

Julia Komp, Lindgens Gastronomie by Julia Komp, Köln (Foto: Hamza Chater)

Die jüngste Sterneköchin Deutschlands wollte eigentlich nach einer 14-monatigen Weltreise Ende März ihr Bistro im Mülheimer Hafen aufmachen.

1. Wie war das, den Laden zuzumachen?

Wir haben die Eröffnung zehn Tage vorher abgesagt, da hatte ich schon drei Monate geplant. Das war schon sehr enttäuschend. Weiterlesen