ethnografische notizen 274: köln in zeiten von corona

An dieser Stelle erzählen Kölner Gastronom*innen wie es ihnen gerade geht. Drei einfache Fragen und überraschend offene Antworten.

Interview mit Fabian Arianzen-Chang, Tigermilch

Fabian und Anna Arianzen Chang, Tigermilch, Köln (Foto: privat)

Der 31-Jährige betreibt seit 2017 gemeinsam mit seiner Schwester Anna das peruanische Restaurant „Tigermilch“ in der Brüsseler Straße.

1. Wie war das, den Laden zuzumachen?

Am Montag kam die Nachricht, dass wir schließen müssen. Wir haben davor schon den ganzen Tag überlegt, weil wir vermutet haben, dass jetzt irgendwann mal was Offizielles kommen muss. Weiterlesen

ethnografische notizen 261: köln in zeiten von corona

An dieser Stelle erzählen Kölner Gastronom*innen wie es ihnen gerade geht. Drei einfache Fragen und überraschend offene Antworten.

Interview mit Mechti Erhard, Bambule Kaffeebar

Mechti Erhard, Bambule Kaffeebar, Köln (Foto: privat)

Die gelernte Kamerabühnenassistentin machte sich 2013 mit einem kleinen Café in Kalk-Kapelle selbstständig.

1. Wie war das, den Laden zuzumachen?

Das war schwer, weil wir ja immer noch nicht wissen, wie es weitergeht. Andererseits war das eine erlösende Nachricht, dass die Stadt Köln uns verbietet, zu öffnen. Damit wurde uns diese Verantwortung abgenommen. Weiterlesen

ethnografische notizen 260: köln in zeiten von corona

An dieser Stelle erzählen Kölner Gastronom*innen wie es ihnen gerade geht. Drei einfache Fragen und überraschend offene Antworten.

Interview mit Iris Giessauf, Essers Gasthaus

Iris Giessauf, Essers Gasthaus, Köln (Foto: privat)

Die Gastgeberin und Sommelière führt gemeinsam mit ihrem Mann Andreas Essers das gleichnamige Gasthaus in Neuehrenfeld.

1. Wie war das, den Laden zuzumachen?

In erster Linie war das unfassbar traurig. Am Sonntag waren noch relativ viele Kollegen da und wir haben die ganze Zeit darüber gesprochen, wie lange man noch aufhaben kann. Als Österreicherin habe ich in der Woche davor schon die Pressekonferenz von Kurz gesehen. Weiterlesen

ethnografische notizen 259: köln in zeiten von corona

An dieser Stelle erzählen Kölner Gastronom*innen wie es ihnen gerade geht. Drei einfache Fragen und überraschend offene Antworten.

Interview mit Steffen Potratz-Heller, Brauerei Heller

Steffen Potratz-Heller, Brauerei Heller, Köln (Foto: privat)

Der Journalist & Biersommelier führt mit seiner Frau, Brauerin Anna Heller, die Brauerei, das Brauhaus und die Gastronomie im Volksgarten.

1. Wie war das, den Laden zuzumachen?

Es hat sich letztendlich ja angekündigt, weil in den Tagen vorher schon die Bars und Kneipen geschlossen wurden. Im Prinzip hatten wir also damit gerechnet. Weiterlesen

ethnografische notizen 258: köln in zeiten von corona

Mangal Döner, Kalker Hauptstraße, Köln, 23.03.2020

Kalk

Der mit Aufklebern übersäte Eingang der veganen Kultkneipe Trash Chic in der Wiersbergstraße ist geschlossen, es gibt keinen Hinweis auf eine irgendwie außergewöhnliche Situation. Auch auf der anderen Straßenseite, bei der Bambule Kaffeebar, sind die Rollläden unten, aber hier steht immerhin die Tür offen. Weiterlesen