Tag Archives: Esskultur

soulfood düren – #011

22 Mrz

Am 31.03. geht’s weiter mit der Suche nach der kulinarischen Seele der Stadt.

Hier erklären der wunderbare Gastronom Richard Bühl und ich noch einmal kurz, was Soulfood eigentlich bedeutet …

Wir sehen uns am 31.03. im Haus der Stadt!

SOULFOOD DÜREN – Thema „heute“

Freitag, 31.03.2017
19.00 | Bistro im Haus der Stadt
Tickets € 15 | iPUNKT Düren | Markt 6

miniportion 179: mahlzeit

19 Jul
Gemeinsame Mahlzeit im Büro – ohne Tischtuch, Aachen 2013

Gemeinsame Mahlzeit im Büro – ohne Tischtuch, Aachen 2013

Zwei meiner Kolleginnen haben unlängst einen Verein gegründet, der „Mittwochsmittags“ heißt. Oder so ähnlich. Ob es eine Satzung gibt und ordnungsgemäße Vorstandswahlen, kann ich nicht sagen, die Vereinstätigkeit besteht jedoch darin, einmal in der Woche das Bürogebäude um die Mittagszeit zu verlassen um mit anderen, unbekannten Personen, einen aushäusigen Imbiss zu sich zu nehmen. Das ist eine gute Idee, weil man sich a) ein bisschen bewegt und b) sich im um die Ecke liegenden Bistro oder im Drive-In bei McDonald’s wohl kaum mit „Mahlzeit Kollege“ begrüßen wird. Weniger Vorfreude auf den Lunch kann man wohl kaum in zwei Worte packen. Mahlzeit atmet das Aroma von Kohlroulade und Kartoffelsalat aus dem Eimer. Übrigens stehen uns unsere niederländischen Nachbarn in dieser Beziehung mit dem dort üblichen „Eet ze!“, was man sinngemäß mit „Hau rein!“ übersetzen könnte, in nichts nach.

Grundsätzlich verbringen wir ja sehr viel Zeit mit unseren Kollegen und Kolleginnen. Und das nicht nur in mehr oder weniger inhaltlichen Diskussionen über das Tagesgeschäft. Ich erinnere mich, bereits einmal erwähnt zu haben, dass bei uns im Büro hin und wieder über Essen gesprochen wird. Nur gelegentlich. Mehrmals am Tag. Auch das ist an und für sich löblich, führt aber leider viel zu selten zu gemeinsamen Mahlzeiten vor Ort. Dabei sind für die erfolgreiche, gemeinsame Mittagspause lediglich ein paar Dinge zu beachten. Auch an dieser Stelle daher wieder ein Zitat aus dem „1×1 des guten Tons“. Es gehöre zu selbigem, schreibt die Autorin, dass man die mitgebrachten Speisen möglichst appetitlich verzehre. Man könne, wenn kein besonderer Essplatz vorhanden sei, zumindest ein kleines weißes Tuch über einen Teil des Arbeitstisches legen, alles hübsch sauber hinstellen und nach den allgemeinen Regeln der Eßkultur (siehe S. 89) zu sich nehmen. Über den Gebrauch der Anweisung „Mahlzeit!“ macht sie leider keine Angaben.

ethnografische notizen 56: in guten wie in schlechten zeiten

24 Sep

Vortrag „Esskultur als soziokultureller Erinnerungsspeicher“

Tagung „Leben im Dorf“ / 22. September 2012 /Gesamtschule Hünxe

LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte

Vortrag als pdf hier.