miniportion 005: szegediner gulasch

26 Jan
Gulaschsuppe in der Puszta-Hütte, Köln 2011

Gulaschsuppe in der Puszta-Hütte, Köln 2011

Weil man ja nicht mit leerem Magen auf eine Karnevalssitzung gehen möchte, koche ich einen großen Topf Szegediner Gulasch für die aus dem In- und Ausland (Berlin) zugereisten Freunde. Dabei fällt mir ein, was mir eine Fachfrau vor einiger Zeit einmal zu genau diesem Gericht erzählte. Diese Dame genießt – das muss ich vorwegschicken – unter Freunden und Kollegen einen gewissen Ruf. Zum einen kann sie die Fontäne eines großen Springbrunnens mit einer Handbewegung zum Erliegen bringen (mehrfach mit eigenen Augen gesehen), zum anderen – so erzählt man – habe sie in ihrer Jugend einmal eine Nebenrolle in Peter Zadeks Frühwerk „Ich bin ein Elefant, Madame“ gespielt. Mit dieser Dame teile ich übrigens die Vorliebe, vor dem Schlafengehen über Kochrezepte nachzudenken. Diese und weitere Gemeinsamkeiten konstatierten wir einst bei einer Tasse Tee, worauf mir die Dame außerdem mitteilte, dass ihre Familie aus Ungarn stamme. Aus Szeged, um genau zu sein, und dass die eigentliche Spezialität ihrer Heimatstadt nicht ein deftiges Eintopfgericht mit Sauerkraut sondern eine feine Fischsuppe sei. So kann man sich irren.

Eine Antwort to “miniportion 005: szegediner gulasch”

  1. Nora Lachmann 26. Januar 2013 um 16:22 #

    Kurz und gut, die Minis werden immer besser.

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